"Jetzt schlägt's dreizehn"
Kreispräsident Burkhard E. Tiemann hat gemeinsam mit den Organisatoren Fabia Fürstenau und Florian Schwabl den 13. Jugendpressefrühling eröffnet - und somit auch die Arbeit in den Redaktionen Print, TV, Film, Radio, Foto und Online.
„Tschaka, die Medienmacher sind wieder da!“ Mit diesen Worten begrüßte Ingo Waschkau, Geschäftsführer des Kreisjugendrings Pinneberg, am Freitagnachmittag 120 Jugendliche in „seinem“ Haus, der Jugendbildungsstätte in Barmstedt. Mindestens genauso erfreut über die 14- bis 23-Jährigen war Burkhard E. Tiemann, Kreispräsident und Schirmherr der Veranstaltung. Er erinnerte sich in seinem Grußwort: „Als ich in Eurem Alter war, da klapperten noch die Schreibmaschinen.“ Die Anzahl der Fernsehsender sei überschaubar gewesen und „Social Networking fand nicht im Internet statt, sondern auf dem Schulhof.“ Das mit dem Fernsehen sei auch nicht das Schlechteste gewesen. Schließlich habe er getrost auf „Big Brother“ und „Bauer sucht Frau“ verzichten können. Doch heutzutage käme keiner mehr um die Neuen Medien herum. Gerade deshalb sei der Jugendpressefrühling eine großartige Veranstaltung: „Ihr habt hier die Chance, Euch nicht nur mit den Neuen Medien zu beschäftigen – die eigentlich ja auch schon ganz schön alt sind –,
sondern zu lernen.“ Holger Hartwig, Chefredakteur der Barmstedter Zeitung und Medienpartner des Jugendpressefrühlings, schlug in dieselbe Kerbe: „Auf dem Weg hierher dachte ich mir: Mensch, als Du so jung warst, wäre es klasse gewesen, wenn es die Veranstaltung gegeben hätte.“ Damals, vor 27 Jahren. Norddeutschlands größtes Jugendmedienseminar gibt’s allerdings erst seit dem Jahr 2000. Deshalb hieß es nach den Einführungsworten auch: „Jetzt schlägt’s dreizehn“ – und die Teilnehmer machten sich auf den Weg in ihre Redaktionen. (15:06 Uhr)