Unglückszahl 13

Veröffentlicht auf von Inga Lück

Die JuBi, unser Gebäude, befindet sich in bestem Zustand – frisch renoviert. So soll es bleiben, das wurde uns Teilnehmern mehrfach unter die Nase gerieben. Deshalb ist unser Benehmen erste Sahne. Wäre da nicht die hohe menschliche Verschleißrate.

 

Tag zwei des 13. Jugendpressefrühlings und nichts ist bisher in die Brüche gegangen, das Haus steht noch. Klingt wunderbar. Die Zerstörungswut zeigt sich aber leider anders: Ein Walkie-Talkie ist schon angeschlagen. Grausam keks.JPGwurde die Klemme abgerissen. Ein Glück haben wir Arne, der repariert alles.

Es wäre schön, wenn es bei Gegenständen bleibt. Tut es aber nicht. Den Teilnehmern scheint die 13 auf den Magen geschlagen zu sein. Kopfschmerzen und Migräne, Bauchschmerzen und Übelkeit, Sonnenstich und Schlafmangel. Es helfen nur noch Tabletten, Zwieback, Sonnenhut, Koffein.
Trotz des Dopings sind einige nicht stark genug: Drei Teilnehmer liegen schon wieder zuhause, sind unter Quarantäne. Am stärksten belastet ist die Online-Redaktion - gleich mit zwei Ausfällen. Ihnen schien das trocken-heiße Klima der PC-Lüfter zu schaffen machen, gegen die zwei kleine Fenster nicht ankommen. Oder liegt es vielleicht an den grauenvoll-grünen Shirts der Teamer? Erste Fälle von Augenkrebs wurden schon gemeldet. Ein weiteres Gerücht, das die Runde macht: Die abgesprungenen Schwächel-Teilnehmer wollen lieber die strahlende Sommersonne genießen.

Zwar schade um die netten Menschen – aber egal, denn so bleiben mehr Kekse für uns! Wir werden sehen, wie viele durchhalten. Denn die Schoki geht zur Neige... (16.30 Uhr)

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Veröffentlicht in Glossen

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